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Neue Kapitallücke bei US-Großbank Bank of America benötigt weitere 34 Milliarden Dollar

Stand: 06.05.2009 09:47 Uhr

Schriftzug der Bank of America
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Die Bank of America gehört bereits zu den am stärksten vom Staat gestützten Instituten.

Die Bank of America benötigt weiteres Kapital in Höhe von mindestens 34 Milliarden Dollar. Das sei das Ergebnis des von der US-Notenbank Federal Reserve durchgeführten sogenannten Stresstests, berichten die Nachrichtenagentur Reuters sowie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.

In Medienberichten war zuletzt von einem Kapitalbedarf von lediglich rund zehn Milliarden Dollar die Rede. Ein Sprecher der Großbank lehnte einen Kommentar zu den Informationen ab. Die "Financial Times" berichtete derweil, dass die Bank of America den Verkauf ihrer rund acht Milliarden Dollar teuren Beteiligung an der China Construction Bank erwäge.

Stress-Tests als Kontrolle

Die offizielle Veröffentlichung der Ergebnisse der Stresstests bei den 19 größten US-Banken wird nach US-Börsenschluss am Donnerstag erwartet. Die Regierung hatte die Tests im Februar angeordnet. Damit sollte sichergestellt werden, dass die Banken auch dann überlebensfähig sind, falls sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter verschlechtern und das Land noch tiefer in die Rezession schlittert.

Zehn von 19 Banken benötigen Hilfe

Die meisten der 19 Großbanken, die den Stress-Tests unterzogen wurden, wollen informierten Kreisen zufolge am Freitag Pressekonferenzen abhalten. Dabei wollten die Geldhäuser die Ergebnisse der staatlichen Tests erklären, heißt es. Viele der Banken seien derzeit damit beschäftigt, ihre Pläne für die Beschaffung des zusätzlichen Kapitals auszuarbeiten. Zuvor waren die Regulierer mit Vertretern der betroffenen Banken zusammengekommen und hatten sie darüber informiert, wie die marktsensiblen Daten vorgelegt werden sollen.

Nach Medieninformationen benötigen rund zehn der 19 Banken frisches Kapital, um sich gegen mögliche künftige Risiken zu wappnen.

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