Bildergalerie: Trumps Personalkarussell

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Trumps Personalkarussell

David Shulkin spricht bei einer Kongressanhörung zum Budget seiner Behörde.

Veteranenminister David Shulkin wurde entlassen, nachdem eine interne Untersuchung eine teure Europareise beanstandet hatte. | Bildquelle: AP

David Shulkin spricht bei einer Kongressanhörung zum Budget seiner Behörde.

Veteranenminister David Shulkin wurde entlassen, nachdem eine interne Untersuchung eine teure Europareise beanstandet hatte.

H.R. McMaster

Sechster Personalwechsel in sechs Wochen: Trumps bisheriger Nationaler Sicherheitsberater Herbert Raymond McMaster wird am 9. April durch John Bolton ersetzt.

US-Außenminister Rex Tillerson bei einem Besuch in Polen.

Am 13. März teilt US-Präsident Donald Trump über Twitter mit, dass er seinen Außenminister Rex Tillerson entlassen und CIA-Chef Mike Pompeo zu dessen Nachfolger bestimmt hat.

Gary Cohn

Nur ein paar Tage zuvor war der Chef-Wirtschaftsberater Gary Cohn Anfang März zurückgetreten. Insidern der US-Regierung zufolge gab Cohn unter anderem wegen seines verlorenen Kampfs gegen die angekündigten Strafzölle auf Stahl und Aluminium sein Amt auf.

Hope Hicks

Die jüngste Ex-Mitarbeiterin des Weißen Hauses ist gerade einmal 29 Jahre alt. Hope Hicks hatte bereits vor Trumps Präsidentschaft für sein Unternehmen gearbeitet und schmiss nach nur einem halben Jahr die Brocken hin. Einen Grund nannte sie nicht.

Paul Manafort

Paul Manafort war von März bis August 2016 Trumps Wahlkampfmanager. Als bekannt wurde, dass er unter dubiosen Umständen mehrere Millionen als Berater des ehemaligen, pro-russischen Regierungschefs der Ukraine verdient hatte, musste er zurücktreten. Das FBI hat ihn nun angeklagt unter anderem wegen Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Kreditbetrug.

Steve Bannon

Steve Bannon galt lange als Chefstratege im Weißen Haus, rechter Hardliner und wichtigster Einflüsterer Trumps. Damit war es im August letzten Jahres jedoch vorbei. Nachdem Bannon sich kritisch über den Trump-Clan geäußert hatte, erklärte der Präsident, der Ex-Breitbart-Chef habe den Verstand verloren. Auch Bannon wird vom FBI im Zuge der Russlandaffäre befragt.

Sean Spicer

Sean Spicer diente bis Juli 2017 als Sprecher des Weißen Hauses. Dann trat er zurück, wohl weil er über die die Berufung von Anthony Scaramucci zum Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses verärgert war. Unvergessen bleibt Spicers Aussage im Kontext von Giftgasangriffen des syrischen Machthabers Assad, die Nazis hätten keine chemischen Waffen eingesetzt.

Anthony Scaramucci

Die wohl kürzeste Dienstzeit unter Trump hatte Anthony Scaramucci. Nur anderthalb Wochen, nachdem der Investment-Banker seinen Job als Kommunikationsdirektor angetreten hatte, wurde er von Trump schon wieder gefeuert. Er hatte andere Mitarbeiter vulgär beleidigt und übel beschimpft.

James Comey

James Comey war etwa vier Jahre lang FBI-Direktor, bevor Trump ihn erst bedrohte, unter Druck setzte und schließlich im Juni 2017 überraschend feuerte. Kritiker vermuten einen Zusammenhang zu den Russland-Ermittlungen, die Comey gegen Trumps Team vorantrieb.

Michael Flynn

Ebenfalls sehr kurz währte die Amtszeit des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Michael Flynn. Er bekannte sich schuldig, das FBI wissentlich und mit Absicht belogen zu haben, was seine Kontakte zum russischen Botschafter in Washington betraf.

Tom Price

Tom Price war zu Beginn der Legislaturperiode Gesundheitsminister. Im September 2017 trat er wegen einer Affäre über zu hohe Flugkosten zurück. Der Obamacare-Gegner hatte über 400.000 Dollar Kosten verursacht, indem er Privatflugzeuge auf Staatskosten gemietet hatte, anstatt deutlich günstigere Linienflüge zu nehmen.

Reince Priebus

Von Januar bis Juli 2017 war Reince Priebus Stabschef des Weißen Hauses. Er galt jedoch als zu schwach, um die Mitarbeiter der Trump-Regierung zu führen. Zudem gab es heftigen Streit mit anderen Mitarbeitern, etwa Scaramucci. Bezeichnenderweise gab der Präsident Priebus' Entlassung lapidar auf Twitter bekannt.

Dina Powell

Die langjährige Goldman-Sachs-Managerin Dina Powell wechselte Anfang 2017 in die Politik - jedoch nicht für lange. Nach einem Jahr gab sie ihren Beraterposten im Weißen Haus auf und kehrte zurück in die Finanzbranche.

Sebastian Gorka

Der ungarisch-stämmige Sebastian Gorka war bis August Berater der US-Regierung. Ihm werden enge Verbindungen zur rechtsradikalen Alt-Right-Bewegung und zu Verschwörungstheoretikern nachgesagt.

Katie Walsh

Katie Walsh war enge Mitarbeiterin von Ex-Stabschef Priebus. Nach nur zwei Monaten verließ sie aber im März 2017 das Weiße Haus, um sich der konservativen "America-First-Policies"-Gruppe anzuschließen, die außerhalb der politischen Sphären Trumps Agenda vorantreiben will.

Robert Porter

Den wohl unangenehmsten Grund für einen Rücktritt lieferte der Trump-Berater Rob Porter. Zwei Ex-Frauen des Stabssekretärs hatten erklärt, er habe sie während ihrer Ehe körperlich und psychisch misshandelt. Zwar wies Porter die Vorwürfe zurück, doch der öffentliche Druck - und wohl auch ein Foto seiner Ex-Frau mit blauem Auge - führten dazu, dass er im Februar 2018 seinen Hut nahm.

Sally Yates

Sally Yates war bereits unter Ex-Präsident Obama stellvertretende Generalstaatsanwältin und führte nach Trumps Antritt dieses Amt und das der kommissarischen Justizministerin. Nachdem sie die Anwälte des Justizministeriums angewiesen hatte, Trumps Einreiseverbot für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern nicht juristisch zu verteidigen, feuerte Trump sie nur elf Tage nach seinem Amtsantritt.

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